Einladungen & Informationen
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Frühjahrsputz in unseren Kirchen Singfreizeit im April 2012 Osterfrühstück Familienwanderfreizeit Rogate – Frauentreffen 2012 Konfirmation 2012 – Befestigung in unsicheren Zeiten Unterstützung für Gemeinden in Chemnitz Gemeinde- und Kindergartenfest am 16.Juni 2012 Unser neuer Vikar Glaubenskurs und Gespräche über „Gott und die Welt“ Kirchgeld 2011 2011 – das Jahr der Taufe Mein Rückblick auf die Orgelweihe in der Schloßkirche (vorerst) Schluss für Projekt „Offene Kirche“ Zwischenruf Herzliche Einladung zur neuen Tanzgruppe Der Hospiz- und Palliativdienst stellt sich vor … Neuer Brunnen auf dem Schloßfriedhof Ich gehöre dazu – ich werde gebraucht – ich mache mit Der Singkreis braucht Verstärkung Die Arbeit des Besuchsdienstes Aktuelles vom Kindergarten Unser Gottesdienst Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (1) Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (2) Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (3) Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (4) Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (5) Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (6) Freundeskreis Rumänienhilfe Gastfreundschaftsprogramm Kindergottesdienst Hauskreis Lukas-Saal Vermietungen Leitbild unserer Gemeinde OFFENE KIRCHEN DER KIRCHENVORSTAND INFORMIERT | ||
| Frühjahrsputz in unseren Kirchen ^ | ||
| Einmal im Jahr ruft der Kirchenvorstand die Gemeinde zum Großreinemachen der
beiden
Kirchen auf. Der so genannte Frühjahrsputz soll in diesem Jahr vor Ostern
stattfinden, und
zwar am Sonnabend, dem 24. März 2012, von 9 bis ca. 12 Uhr in der
Petrikirche und –
eine Woche später – am Sonnabend, dem 31. März 2012, ebenfalls von 9 bis ca.
12 Uhr
in der Schloßkirche. Wir bitten die Gemeindeglieder herzlich zu diesem Reinigungseinsatz unserer beiden Kirchen und zugleich darum, die für die Reinigung erforderlichen Geräte (Eimer, Besen, Handfeger und Kehrschaufel) mitzubringen. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Singfreizeit im April 2012 ^ | ||
| Singfreizeit „Jetzt wird alles anders“ vom 10. 4. - 14. 4. 2012 in Netschkau
für Kinder der 2. - 8. Klasse, Kosten für Verpflegung und Unterkunft : 70,-€
Abfahrt: Dienstag, 10. 4. 2012 um 10:00 Uhr vom Schloßplatz Ankunft: Samstag, 14. 4. 2012 ca. 12:00 Uhr am Schloßplatz Netschkau liegt in der Nähe von Zwickau, hat ein schönes Außengelände, und weil das Haus wieder ein Selbstversorgerhaus ist, wird eine Mutti, Tante, Onkel, Chefkoch gesucht, ... der/die beim Kochen helfen möchte. In diesem Singspiel wird die Ostergeschichte erzählt. Jesu Auferstehung hat für alle Zeit die Welt verändert. Damals konnten es seine besten Freunde nicht gleich verstehen. Sie kommen ins Fragen. Außerdem werden wir wieder auf Schatzsuche gehen, Spiele für draußen und drinnen stehen im Programm, und wenn du ein Instrument spielst, bring es bitte mit! Am Sonntag, dem 15. April 2012 um 10:00 Uhr in der St. Petrikirche (um 9:00 Uhr Probe!) und am Sonnabend, dem 21. April 2012 um 15:30 Uhr werden wir das Singspiel in der Markuskirche zusammen mit anderen Kurrenden beim ephoralen Kurrendetag aufführen. Einen Infobrief an alle Teilnehmer gibt es Mitte März. Aus finanziellen Gründen muss niemand zu Hause bleiben. Wer Probleme hat, den gesamten Teilnehmerbeitrag aufzubringen und trotzdem gerne mitfahren möchte, melde sich bitte bei mir. Anmeldung bitte bis 1. März 2012 an folgende Adresse: Kantorin Sabine Petri, Leopoldstraße 9, 09113 Chemnitz Bei Fragen: Tel. 4446460 / Email: sabine@petri.net Es freuen sich auf Euch Sabine und Siegfried Petri | ||
| Osterfrühstück ^ | ||
| Auch ein diesem Jahr möchten wir wieder alle Gemeindeglieder recht herzlich zum
traditionellen Osterfrühstück einladen. Ab 8.30 Uhr wollen wir im Petrisaal (Straße der
Nationen 72) zusammen kommen, um gemeinsam den Tag der Auferstehung unseres
Herrn zu feiern. Alle sind eingeladen, an der großen Frühstückstafel Platz zu nehmen, sich
Zeit für ein ausgiebiges Frühstück zu nehmen, sich in Ruhe zu stärken, sich etwas zu
unterhalten und Gemeinschaft zu erfahren. Im Anschluss daran kann entweder der
Familiengottesdienst in der Petrikirche oder der Festgottesdienst in der Schloßkirche
besucht werden (jeweils ab 10 Uhr). Wir freuen uns über jeden, der zum Frühstücken kommt und/oder einen der beiden Gottesdienste besucht. Seien auch Sie dabei! | ||
| Familienwanderfreizeit ^ | ||
| Am Wochenende vom 11. bis 13. Mai wollen wir uns wieder hinaus ins Grüne begeben: Alle wander- und bewegungsfreudigen Familien mit und ohne Kindern sind herzlich eingeladen mit nach Krummenhennersdorf zur Wanderfreizeit zu kommen. Wir wollen uns draußen bewegen, die Natur erleben, Gemeinschaft haben und das wunderschöne Freizeitheim genießen. Da wir uns dieses Mal selber versorgen werden die Kosten pro Teilnehmer und Tag nicht ganz so hoch liegen: etwa zwischen 20,00 und 25,00€. Am Samstag werden wir gemeinsam grillen. Anmeldungen nimmt ab sofort Grit Jarausch, Tel. 3302934, entgegen. | ||
| Rogate – Frauentreffen 2012 ^ | ||
| Herzliche Einladung zum Rogate-Frauentreffen Samstag, 12. Mai, 14:00 Uhr in das Gemeindehaus der St.-Andreas-Kirchgemeinde Sonntag, 13. Mai, 14:00 Uhr in die St.Ursulakirche in Auerswalde Das Jahr 2012 steht innerhalb der Reformationsdekade unter dem Thema „Reformation und Musik. Musik ist eine wunderbare Gabe Gottes. Sie gibt Worten eine Form, die ins Ohr geht. So wird weiter getragen, was uns am Herzen liegt, so findet auch unser Glaube einen Ausdruck. Musik ist Sprache der Gefühle und kann Glaubensfragen und Glaubenserfahrungen ausdrücken und weitergeben, die allein mit Worten schwer zu sagen sind. Komponierende und dichtende Frauen haben es leider nur selten in unsere Gesangbücher geschafft. Elisabeth Cruciger ist eine davon. Das Glaubenslied „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ von E. Cruciger (EG 67) hat uns zu diesem Gottesdienst inspiriert. Es ist für sie Bekenntnis und „Süßigkeit im Herzen und soll für uns Anstoß sein, über unseren Glauben nachzudenken. Welchen Geschmack hat der Glaube für mich? Bitte bringen Sie als Gruß aus Ihrer Gemeinde eine kleine Süßigkeit mit. Diese werden gesammelt und zum Kaffeetrinken dargereicht. Die Kirchliche Frauenarbeit braucht Ihre Spende. Vielfältig sind unsere Angebote und Vorhaben für Frauen verschiedenen Alters. Diese könnten wir nicht aufrechterhalten ohne das Dankopfer der Rogatetreffen. Außerdem geben wir einen Teil des Dankopfers an das Gustav-Adolf Werk. Polnische Theologinnen können nicht ordiniert werden und leiden sehr darunter, nicht mit ihren Gaben und Fähigkeiten als Pfarrerin eingesetzt zu werden. Um sie zu ermutigen, gibt es im Juni 2012 ein Partnerinnentreffen in Krakau, das wir bzw. Sie mit Ihrer Kollekte unterstützen. Anmeldung bitte an die veranstaltenden Kirchgemeinden: Ev.-Luth. St.-Andreas-Kirchgemeinde Chemnitz-Gablenz Bernhardstraße 127, 09126 Chemnitz Tel.: 5 48 62, Fax: 58 68 40 Email: kg.chemnitz_gablenz@evlks.de Ev.-Luth. St.-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde Am Kirchberg 5, 09244 Lichtenau Tel.: 037208 / 25 30 Fax: 037208 / 8 59 03 Email: kg.auerswalde_st_ursula@evlks.de | ||
| Konfirmation 2012 – Befestigung in unsicheren Zeiten ^ | ||
| Adrett gekleidet und mit klopfendem Herzen ziehen die jungen Leute in die festlich
geschmückte Kirche ein. Die Orgel erklingt, die Posaunen spielen, der Chor singt:
Konfirmation am Pfingstsonntag. Im säkularisierten Bereich unserer Städte – im Gegensatz zu den ländlichen Gebieten – hat sich der Termin schon längst vom Palmsonntag weg auf einen Sonntag in der österlichen Freudenzeit oder eben auf Pfingsten verschoben. Auch das „Jesu, geh voran auf der Lebensbahn“ ist zeitgemäßeren Liedern gewichen. Und manchmal begleitet auch eine Band den Gemeindegesang. Geblieben ist der Wunsch nach Halt. Geblieben ist der Wunsch nach Zuspruch. Nach Konfirmation. Nach Befestigung im Glauben. Vielleicht weniger bei denen, die konfirmiert werden (da stehen manchmal ganz andere Dinge im Vordergrund – im Blick auf das Alter der Konfirmanden auch verständlich!) Dafür um so mehr bei denen, die sie begleiten. Als Eltern und Großeltern, als Patinnen und Paten wünschen wir den jungen Leuten Halt und Geborgenheit. Dass sie den Boden unter den Füßen nicht verlieren. Dass sie nicht untergehen in einer manchmal lebensfeindlichen Umwelt. Dass sie sich stark und mutig der Heuchelei, dem Unrecht, der Ungerechtigkeit, der Gewalt... widersetzen. Dass sie ehrlich und geradlinig ihren Lebensweg gehen. Kurz und gut: dass ihnen ihr Leben gelingt. Als Pfarrer lege ich ihnen vorn am Altar die Hände auf und spreche ihnen Gottes Segen zu: dass sie sich – bei allem, was auf sie zukommt – darauf verlassen können, dass Gott sie begleitet. Und dass er freie, offene, selbstbewusste Persönlichkeiten möchte, die ihm vertrauen – ein Leben lang. In Höhen und in Tiefen: „Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade: Schutz und Schirm vor allem Bösen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass du bewahrt wirst zum ewigen Leben. Friede sei mit dir.“ 13 Mädchen und 7 Jungen aus unserer Kirchgemeinde werden am Pfingstsonntag, dem 27. Mai 2012, 10.00 Uhr in der Petrikirche konfirmiert: Vivienne Churs-Herberger, Lina Fischer, Melina Fuhrmann, Nathalie Herrmann, Marie Hoyer, Nele Jochheim, Christin Kassel, Katharina Kunze, Susanne Petzold, Luisa-Marie Pohl, Virginia Seifert, Jenny Ullmann, Tina Weber, Lucas Eger, Lukas Ewald, Felix Feustel, Philipp Männel, Tobias Schuffenhauer, Justus Schweppe und Hans Sprößig. Der Kirchliche Unterricht ist für sie nun zu Ende und sie sind eingeladen, im Kreis der Jungen Gemeinde ihren Platz und neue Freunde zu finden. Wir schließen die jungen Leute in unsere Fürbitte ein und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg Gottes Segen. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Unterstützung für Gemeinden in Chemnitz ^ | ||
| – Stadtaktion "Gottkennen.de" wirbt für Glauben und Gemeinden – Gott kennenlernen und Gemeinde attraktiv gestalten ist das Ziel einer gemeinsamen Aktion von Chemnitzer Gemeinden und des überkonfessionellen Missionswerks Campus für Christus. Durch ansprechende Plakat- und Verteilaktionen in der Stadt, persönliche Kontakte, örtliche Veranstaltungen und einer begleitenden Internet-Evangelisation sollen Außenstehende für den christlichen Glauben gewonnen und örtliche Gemeindeglieder neu motiviert werden. Der Hauptteil der Aktion startet in Chemnitz Anfang Juni. In den folgenden vier Wochen sollen suchende Menschen mit Christen in Kontakt kommen. Dazu dienen besondere Gottesdienste und Aktionen, Alphakurse, andere Glaubenskurse und sonstige Gemeinde- Veranstaltungen. Das Ziel sind neue Impulse und Belebung der beteiligten Kirchen und Gemeinden. Zur Zeit werden noch Mitarbeiter gesucht, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitmachen möchten. Sie sind herzlich eingeladen, sich an die nachstehenden genannten Ansprechpartner zu wenden: Wolfgang Reckel, Tel. 367 47 11 Sabine v. Heyking, Tel. 27 39 180 | ||
| Gemeinde- und Kindergartenfest am 16.Juni 2012 ^ | ||
| Waren Sie schon einmal in Irland? Hören Sie gerne irische Musik? Lassen Sie sich im
Rahmen des Gemeinde- und Kindergartenfestes von der „Grünen Insel“ verzaubern, denn
ein ganz spezielles Fest erwartet Sie dieses Jahr. Beginn ist 15.00 Uhr mit dem Kaffeetrinken.
Danach gibt es allerlei Informationen und Denkanstöße über die religiösen
Verbindungen zwischen Irland und Sachsen und zur Geschichte, Tradition und Spiritualität
Irlands. Während der „Gälic Games“, dem Irischen Wettkampf, können Große und Kleine
ihre Fähigkeiten in alten und neuen Disziplinen unter Beweis stellen. Die neu gegründete
„Lines-Dance-Gruppe“ wird ihr Können mit der Aufführung von irischen Tänzen unter
Beweis stellen. Nach dem Abendbrot erreicht der Tag seinen Höhepunkt bei Livemusik
der Folkband „Irish Impressions“. Merken Sie sich diesen Termin vor und sehen Sie, welche unterschiedlichen Talente in der Gemeinde stecken. Können Sie etwas „Irisches“ beitragen oder möchten sonst mitarbeiten, melden Sie sich bitte bei mir oder im Pfarramt. Wenn Sie einen Kuchen für das Kaffeetrinken oder einen Salat für das Abendbrot beitragen könnten, tragen Sie sich bitte ab Anfang Juni in die ausliegenden Listen ein. Wolfgang Jarausch | ||
| Unser neuer Vikar ^ | ||
| Liebe Gemeinde, mein Name ist Tobias Schwarzenberg, ich freue mich darauf, ab März 2012 als neuer Vikar in der St.-Petri-Schloß- Kirchgemeinde tätig zu sein. Ganz neu bin ich eigentlich nicht, denn meine Frau Heidrun und ich sind seit 2009 Gemeindeglieder und unserer Tochter Dorothee (17 Monate) gefällt es jeden Donnerstag in der Krabbelgruppe von Elisabeth Weber. Geboren wurde ich 1976 in Karl-Marx-Stadt, wo ich auch aufwuchs. Nachdem ich meinen Eltern noch für einige Zeit nach Neuwürschnitz in die Nähe von Stollberg gefolgt war, studierte ich in Leipzig und Heidelberg Evangelische Theologie. Anschließend erlangte ich in einem Fernlehrgang die zusätzliche Qualifikation als Sozialmanager (Management für soziale und gemeinnützige Betriebe). So arbeitete ich zuletzt als Stellvertretender Leiter einer Behinderteneinrichtung in Chemnitz. Aber Ende 2010 entschied ich mich für das Vikariat und den Pfarrberuf. Seit September 2011 absolviere ich den ersten Teil der Pfarrerausbildung (Katechetikum) in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde und am Goethe-Gymnasium in Chemnitz. Ab 1. März werde ich die Gelegenheit haben im Lehrvikariat bei meinem Mentor Pfarrer Kutter in alle Aufgaben des Gemeindepfarramts hineinzuwachsen. Ich bin gespannt darauf, vieles zu erleben, auszuprobieren und zu erlernen. Zwischendrin werden Abschnitte der Ausbildung in Leipzig und Wittenberg sein. In meiner Freizeit trifft man mich oft mit einem Buch beim Lesen, mit einem Topf beim Kochen oder mit der ganzen Familie in unserem Kleingarten. Im Übrigen bin ich ein Fan der Sächsischen Schweiz. Es grüßt Sie herzlich Tobias Schwarzenberg mit Familie (ab Anfang Januar zu viert). | ||
| Glaubenskurs und Gespräche über „Gott und die Welt“ ^ | ||
| Etwa einmal pro Woche trifft sich in der Pfarrwohnung im Schloßplatz 7 eine
Gruppe von
Erwachsenen, um miteinander über „Gott und die Welt“ zu sprechen und sich in
Glaubens- und
Lebensfragen auszutauschen. Die Teilnehmenden dieser Gesprächsrunde möchten sich entweder taufen lassen oder die Konfirmation nachholen oder haben die Absicht, (wieder) in die Kirche einzutreten, wollen ihren christlichen Glauben vertiefen oder sind einfach nur am Austausch über Fragen des Glaubens, der Bibel, des Gottesdienstes, christlichen Lebens, kirchlicher Sitten und Bräuche interessiert. Diese Kurse sind kostenlos, setzen aber Offenheit und Gesprächsbereitschaft voraus. Wer Interesse an solchen Glaubensgesprächen hat, wende sich bitte an Pfarrer Hans-Jürgen Kutter, Tel. 0371/3695516 oder E-Mail hjkutter@freenet.de Hans-Jürgen Kutter | ||
| Kirchgeld 2011 ^ | ||
| Der Kirchenvorstand dankt allen ganz herzlich, die im vergangenen Jahr mit
ihrem
Kirchgeld zur Finanzierung der Gemeindearbeit beigetragen haben. Insgesamt
gingen 2011
42.491,50 € ein. Das sind zwar rund 2.000 € weniger als 2010, aber im
Vergleich zu den
Ergebnissen der Vorjahre ein recht erfreuliches Ergebnis! Im Blick auf das, was an Aufgaben und Herausforderungen 2012 – besonders auch finanzieller Art – auf uns als Kirchgemeinde zukommt (Näheres dazu im Kirchgeldbrief 2012) bitten wir wieder herzlich um Ihre Kirchgeldzahlung. Hans-Jürgen Kutter | ||
| 2011 – das Jahr der Taufe ^ | ||
| „Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erklärt 2011 zum „Jahr der
Taufe“, und
die Landeskirchen sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Damit soll die
Bedeutung der
Taufe stärker ins Blickfeld gerückt werden, neue Mitglieder gewonnen und dem
hauptsächlich demographisch bedingten Mitgliederschwund (weniger Geburten,
Abwanderung von jungen Leuten...) begegnet werden.“ - so stand es in einem
Artikel
unseres Gemeindebriefes vom Februar/März 2011 zu lesen. Am Ende des „Jahres der Taufe 2011“ blicken wir zurück. In den beiden Kirchen unserer Gemeinde sind 2011 30 Kinder und 5 Erwachsene getauft worden. Das ist erfreulich. Nachdenklich stimmt mich, dass trotz dieser hohen Zahl an Taufen 236 Kinder unserer Kirchgemeinde im Alter von 0 bis 14 Jahren (= 51,3%) aus Familien, wo mindestens ein Elternteil der Kirche angehört, (noch) nicht getauft sind. Das mag verschiedene Gründe haben, rückt aber doch die Frage nach der Bedeutung der Taufe als wichtiger Bestandteil unseres Glaubens und unserer Glaubenspraxis in den Blickpunkt. Eine immer wiederkehrende Information, eine ständige Werbung für und die kontinuierliche Einladung zur Taufe sowie jegliche Unterstützung der Familien bei der Vorbereitung und dem Vollzug der Taufe ist und bleibt Auftrag der Gemeinde und ihrer Mitarbeitenden. Damit sich auch zukünftig Kinder und Erwachsene für die Taufe entscheiden, ist es an uns, unseren Glauben – und unsere Taufe – überzeugend zu leben, Ungetaufte zu Glaubenskursen einzuladen sowie Eltern zur Taufe ihrer Kinder zu ermutigen. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Mein Rückblick auf die Orgelweihe in der Schloßkirche ^ | ||
| Irgendwann im Sommer kam eine Einladung zur Taufe. Die Taufe sollte am 18.
September 2011 in Leipzig in der Peterskirche gefeiert werden. Das war aber
auch der
Tag der geplanten Orgelweihe in der Schloßkirche. Ich musste mich also
entscheiden,
denn beides ging nicht. Es war mir eigentlich ganz schnell klar, wo an diesem Tag mein Herz schlug - hier, bei der Orgelweihe. Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit, Kraft und auch einiges Geld in das Orgelprojekt investiert - da wollte ich einfach dabei sein! Dabei sein, wenn die Orgel ihrer wichtigsten Bestimmung den Gottesdienst zu begleiten übergeben wird. Dabei sein und die Freude über das gelungene Projekt miterleben. Dabei sein, wenn eine sehr besondere Orgel geweiht wird - die erste nach dem Klangkonzept von Aristide Cavaillé-Coll in Ostdeutschland und ein modern gestaltetes farbenprächtiges Instrument. Dabei sein, wenn Naji Hakim, einer der Top-Ten-Organisten der Welt die Orgel im Einweihungskonzert spielt. Dabei sein, wenn eine Welturaufführung erklingt - eigens für diese Orgelweihe als Auftragswerk komponiert. Heute rückblickend weiß ich, wie viel ich verpasst hätte, wenn ich mich anders entschieden hätte. Denn es war schön zu erleben, dass der Tag der Einweihung und die Konzerte der darauf folgenden Festwoche musikalisch so einen breiten Bogen vom Barock bis in die Moderne spannten, die Orgel allein erklang, aber auch mit Pauken und Trompeten, mit Chor und Orchester und dass sie so viele und auch so viele unterschiedliche Menschen in unsere Kirche brachten. Ich habe viele Menschen aus der Gemeinde gesehen, Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern, Musikfreunde, Neugierige, Bekannte und Fremde, aus Chemnitz oder anderswo. Alles hatte seinen Platz und Raum: andächtige Stille, gespanntes Zuhören und jubelnder Beifall beim Einweihungskonzert ebenso wie das Gewusel der Kinder beim Kinderkonzert. Die Orgelempore konnte sie gar nicht alle fassen! Jede Orgel ist aber zu allererst für den Gottesdienst da. So war die Festwoche zur Einweihung von zwei Gottesdiensten eingerahmt, dem der eigentlichen Weihe und der Motette am darauf folgenden Sonnabend. Als Hauptwerk erklang eine Messe von Louis Vierne, deren einzelne Sätze die liturgischen Stücke des Gottesdienstes darstellen, nur in lateinischer Sprache. Wenn ich das nächste Mal zur Taufe in die Peterskirche nach Leipzig eingeladen werde, fahre ich bestimmt hin! Eine Taufe ist immer ein schönes Fest, aber es gibt noch einen anderen Grund: auch für diese Kirche gibt es Bestrebungen eine Orgel nach dem Klangkonzept von Cavaillé-Coll zu bauen. Ich bin sehr gespannt, was daraus werden wird. Es grüßt Sie herzlich Elsemarie Schaarschmidt. . . Pfeifenpatenschaft: http://schloss.kirche- chemnitz.info/orgel/patenschaft/index.htm | ||
| (vorerst) Schluss für Projekt „Offene Kirche“ ^ | ||
| Seit September 1999 gibt es das Projekt „OFFENE KIRCHE“ in verschiedenen
Chemnitzer
Kirchgemeinden. Mit von der Agentur für Arbeit geförderten Maßnahmen konnten
Kirchen
für Besucher offen gehalten werden. Mit dem Monat Oktober 2011 endet das Projekt, eine Anschlussmaßnahme ist bisher nicht genehmigt. Wir danken unseren Mitarbeitern Herrn Manfred Straßburger in der Schloßkirche und Frau Petra Griebel in der Petrikirche für Ihr Engagement und Zuverlässigkeit in den drei Jahren ihrer Tätigkeit. Neben diesen geförderten Arbeitsarbeitsplätzen gibt es einen Kreis ehrenamtlicher Kirchenführer, die die Kirche an den Wochenenden in der Sommersaison für Gäste offen halten. Diesen sei ebenfalls herzlich gedankt. Dieser Kreis sucht dringend Verstärkung. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich an das Pfarramt oder an Herrn Lätsch, Tel. 3365658. Joachim Lätsch | ||
| Zwischenruf ^ | ||
| Der Förderverein Kindergarten Apfelbäumchen e.V. hat Anfang des Jahres einen
neuen
Vorstand gewählt. Zu den bisherigen Aktivitäten in 2011 zählen insbesondere
die Turmbesteigung
in der Chemnitzer Museumsnacht, der Bildungsspender im Internet, der Amazon-
Geschenketisch und die Organisation des gemütlichen Grillabends zum
zehnjährigen Geburtstag
des Kindergartens. Dank zahlreicher Mitgliedsbeiträge, Einzelspenden und
staatlicher
Zuweisungen für gemeinnützige Einrichtungen konnte überraschend viel
„Fördergeld“
eingenommen werden. Anlässlich des Jubiläums des Kindergartens hat der
Förderverein
der Kirchgemeinde einen Scheck in Höhe von 6.000,00 Euro übergeben, der
sogleich an
den Kindergarten weitergereicht wurde. Diese Geldsumme wird nun in die
Fertigstellung
der Außenanlagen des Kindergartens investiert. An dieser Stelle möchte sich der Förderverein bei allen Eltern, Mitgliedern und sonstigen Förderern für die praktische und die finanzielle Unterstützung herzlich bedanken! Wer noch überlegt, ob er Mitglied im Förderverein werden möchte, wird mit offenen Armen empfangen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 15 Euro. Anmeldeformulare sind bei der Leitung des Kindergartens erhältlich. Jürgen Renz, Vorsitzender Förderverein | ||
| Herzliche Einladung zur neuen Tanzgruppe ^ | ||
| Ab dem 4. September kommt neue Bewegung in unsere Gemeinde. Alle, die schon immer nach einem Angebot mit Musik, Tanz und Freude an Bewegung gesucht haben, sind herzlich eingeladen zu einer neuen Tanzgruppe in unserer Gemeinde. Getanzt wird nach Country- und Westernrhythmen in Linienformation, d.h. es wird ohne einzelnen Partner, sondern als Gruppe getanzt. Es steht die Freude an Bewegung, Musik und gemeinsamen Tun im Mittelpunkt dieses Angebotes, was in Kooperation mit dem Polizeisportverein stattfindet. Für die Gruppe zeigen sich Jana Wolf (Anleitung zum Tanz) und Grit Jarausch verantwortlich. Wir wollen uns wöchentlich immer sonntags von 17:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindehaus am Josephinenplatz 8 treffen. Kinder sind gern mit eingeladen. | ||
| Der Hospiz- und Palliativdienst stellt sich vor … ^ | ||
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Der Hospiz- und Palliativdienst Chemnitz e.V. wurde
im Februar 1999 gegründet mit dem Ziel, sterbende
Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase
zu begleiten, die Bedürfnisse und Rechte
der Sterbenden, ihrer Angehörigen und Freunde in
Würde zu achten und mit Aufmerksamkeit, Fürsorge
und Wahrhaftigkeit dem Sterbenden und seinen Angehörigen
beizustehen. Der Wunsch vieler Menschen
ist es, im gewohnten Umfeld ihre letzte Lebenszeit
zu verbringen. „Sterben zu Hause“ zu ermöglichen
ist vorrangig Zielperspektive der Hospizarbeit. Wenn
Betreuung im häuslichen Umfeld nicht mehr möglich
ist, kann eine Aufnahme in das stationäre Hospiz erfolgen.
In Chemnitz konnte dieses im Februar 2005 feierlich eröffnet werden. Es
verfügt
über 16 Plätze und ermöglicht ein Lebensende, an dem menschliche Wärme und
Geborgenheit
spürbar werden. Das Haus ist mit 12 Einzel- und zwei Doppelzimmern
ausgestattet.
Letztere werden zurzeit als Einzelzimmer umgebaut, um der besonderen
Situation, in
der sich die Bewohner und ihre Angehörigen befinden, angemessen begegnen zu
können.
Dafür erfolgt aktuell ein Anbau. Während unsere stationäre Hospizarbeit auch von Krankenschwestern und -pflegern, Hauswirtschafts- sowie Verwaltungsmitarbeitern geleistet wird, findet unsere ambulante Hospizarbeit ausschließlich durch ehrenamtlich tätige Hospizhelfer/innen statt, die sich in einer Ausbildung auf diese schwere Arbeit vorbereitet haben. So waren sie 2010 für 109 Patienten und ihre Angehörigen da. Derzeit sind im Hospiz- und Palliativdienst Chemnitz e.V. 52 ehrenamtliche Hospizler tätig, die gern einen Teil ihrer Freizeit denen schenken, die ihre Hilfe nötig haben. Angelika Schmieder, Koordinatorin | ||
| Neuer Brunnen auf dem Schloßfriedhof ^ | ||
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Schon seit längerem beschäftigt unseren Friedhofsmeister Jens-Michael Gränitz
der Gedanke, in der Nähe der Friedhofshalle eine Wasserstelle anzulegen, die
in ihrer Gestaltung
eindrücklich und beeindruckend zugleich ist: ein „Brunnen der vier
Jahreszeiten des
menschlichen Lebens“. Einem aufgeschütteten Hügel entspringt Wasser, das in
einem
Bachlauf in ein Becken fließt. Aus diesem Becken können Friedhofsbesucher auch
Wasser
zum Gießen der Gräber entnehmen. Auf dem Hügel sind neben Schiefersteinen und
Pflanzen hölzerne Figuren zu sehen, die die „vier Jahreszeiten des
menschlichen Lebens“ symbolisieren: der Frühling der Kindheit und Jugend, der
Sommer als Zeit des verliebt seins
und der Familie, der Herbst als Zeit, wo die Kinder das Elternhaus verlassen
haben und Eltern auf Beruf und Karriere ausgerichtet sind, und der Winter des
Alters und Alleinseins,
der Krankheit und Einsamkeit. Was trägt im Leben und im Sterben? Was hält über den Tod hinaus? Aus welcher Hoffnung leben wir? – Fragen, die zu stellen der Brunnen der vier Jahreszeiten anregen möchte – und zugleich eine Hilfe, Antworten zu finden. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Ich gehöre dazu – ich werde gebraucht – ich mache mit ^ | ||
| Er hat keine Füße, nur unsere Füße, um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat
keine Lippen, nur unsere Lippen, um Menschen von ihm zu erzählen. Er hat keine
Hilfe,
nur unsere Hilfe, um Menschen an seine Seite zu bringen. Pilgergebet Eine Kirchgemeinde lebt vom Engagement möglichst vieler ihrer Gemeindeglieder, Freunde und Sympathisanten. Das ist eine Binsenweisheit und zugleich Ausdruck evangelischen Selbstverständnisses von Kirche. Für viele in unserer St.-Petri- Schloßkirchgemeinde ist ehrenamtliches Engagement eine Selbstverständlichkeit. Sie arbeiten an unterschiedlichsten Stellen mit und prägen so das Gemeindeleben. Deshalb ist der folgende Aufruf wohl eher an die gerichtet, die in der Gemeinde noch keine Aufgabe haben bzw. auf der Suche nach Einsatzmöglichkeiten sind. Natürlich kann auch alles Engagement Projekt bezogen und zeitlich begrenzt sein. Es gibt viele Möglichkeiten. Im Folgenden eine Auflistung, wo z. Zt. ehrenamtliche Mitarbeit benötigt wird: Dienst am Menschen • Besuche bei Geburtstagen • Verteilen von Gemeindebriefen • Gelegentliche Hilfe bei bedürftigen und älteren Menschen Kinderarbeit • Mitarbeit beim Spatzentreff: entweder wöchentlich in beiden Gruppen oder 14- tägig in nur einer Gruppe jeweils von 16 bis 18 Uhr: Mithilfe bei der Vorbereitung von Bastelarbeiten und Unterstützung beim Basteln, Spielen mit Kindern • Mitarbeit beim Kindertreff: montags (Klassen 1 - 3) oder donnerstags (Klassen 4 - 6): Spielen mit Kindern, Mithilfe beim Ein- und Aufräumen, Beaufsichtigung beim Spiel im Freien • vierteljährlich: Kontrolle der Spiele auf Vollständigkeit (weitere Informationen zur ehrenamtlichen Hilfe in der Kinderarbeit bei Gemeindepädagogin Grit Jarausch, Tel. 3302934) Kindergarten • Handwerkliche Tätigkeiten: Reparatur von Spielzeug und Kinderfahrzeugen, Möbeln und Gartengeräten • Vorlesen von Geschichten (ab 15 Uhr, 14-tägig) • Anleitung bei Handarbeiten (vormittags, 14-tägig) • Unterstützung bei Festen (weitere Informationen zur ehrenamtlichen Hilfe im Kindergarten bei Kindergartenleiterin Cathrin Schoenke, Tel. 3378570) Kirchenmusik • Archivierung des Notenbestandes (PC-Kenntnisse) • Hilfe bei Konzerten (Kasse, Kirchnerdienste, Imbissvorbereitung, technischer Aufbau, Plakatierung ...) • Tastenhalter für Orgelstimmungen • Mitarbeit in den Chören und Musikgruppen der Gemeinde (weitere Informationen zur ehrenamtlichen Hilfe in der Kirchenmusik bei KMD Siegfried Petri, Tel. 0371/4446460) Verschiedenes • Handwerkliche Tätigkeiten in den beiden Kirchen und Gemeindehäusern • Aufräumungs- und Reinigungseinsätze • Mitarbeit bei Gemeindefesten und Großveranstaltungen • Kuchen- und Speisenbereitstellung bei Kirchenkaffee und Gemeindefesten Vielleicht haben Sie noch ganz andere Ideen und Begabungen und sehen weitere Möglichkeiten Ihres Einsatzes und Ihres Engagements ... Wenn Sie mitmachen und sich einbringen wollen, dann melden Sie sich bitte bei den Mitarbeitenden oder im Pfarramt (Tel. 36955-0 oder 3695516) oder geben den folgenden Abschnitt ausgefüllt im Pfarramt oder bei den Mitarbeitenden ab. Hans-Jürgen Kutter Name, Vorname: _____________________________________________________ Anschrift: _____________________________________________________________ Telefonnummer und E-Mail: __________________________________________ Mitarbeit bei: __________________________________________________________ | ||
| Der Singkreis braucht Verstärkung ^ | ||
| Es sind noch einige Plätze frei für Sängerinnen und Sänger, Chorerfahrung ist
keine Voraussetzung! Wir proben donnerstags von 19:45 - 20:45 Uhr im Lukassaal, Josephinenplatz 8 unter der Leitung von Sabine Petri. Zu hören sind wir wieder am 27. März im Gottesdienst. Also, probier doch mal aus! Wir freuen uns. Sabine Petri | ||
| Die Arbeit des Besuchsdienstes ^ | ||
| Der Besuchsdienst der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde besteht aus einer leider
nur
kleinen Gruppe von Gemeindegliedern, die sich aller 8 Wochen im Gemeindehaus
Schloßplatz 7 treffen. Mit der Tageslosung und einer Andacht beginnen wir das Besuchsdiensttreffen. Anschließend werden Erlebnisse der vergangenen Besuche in der Gruppe berichtet und Erfahrungen ausgetauscht, man erlebt bei den Besuchen nicht nur Freude und Dankbarkeit, sondern auch Ablehnung. Am Schluss werden neue Adressen, die von Frau Fiedler aus der Gemeindedatei zusammengestellt wurden, ausgegeben. Wir besuchen ältere Menschen der Gemeinde zu ihrem Geburtstag. Meist sind es Menschen, die das 80. Lebensjahr überschritten haben. Einige dieser älteren Gemeindeglieder haben die enge Verbindung zur Gemeinde aus den verschiedensten Gründen verloren. Manche leben in ihrer Wohnung, manche im Pflegeheim. Durch den Besuch sollen diese Gemeindeglieder die Gewissheit haben, dass sie mit der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde verbunden sind. Gemeindeglieder, die einen „runden“ Geburtstag haben, werden in der Regel von Pfarrer Kutter besucht. Um einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Abläufe der Besuche zu geben, möchte ich über vier selbst erlebte Begegnungen berichten. Die Namen der Besuchten sind redaktionell geändert. An einem Sonntagnachmittag besuche ich die Familie Kühnau. Nach dem Klingelton öffnet mir Frau Kühnau die Wohnungstür. Ich trage mein Anliegen, ihrem Mann zum Geburtstag zu gratulieren, vor. Sie bittet mich, einzutreten und im Wohnzimmer Platz zu nehmen. Nach kurzer Zeit kommt ihr Mann, ich gratuliere ihm nachträglich und überreiche die Geburtstagsgrüße und Segenswünsche der Gemeinde. Anschließend werde ich zu Kaffee und Kuchen eingeladen und gebeten, das Tischgebet zu sprechen. Herr Kühnau erzählt von seinen Erlebnissen aus früherer Zeit, Frau Kühnau führt das Gespräch auf die Gartenarbeit, die im Alter doch recht beschwerlich ist und rezitiert danach zwei Verse aus dem Lied „Nun ruhen alle Wälder“ von Paul Gerhardt. Zum Schluss des Gesprächs bittet Frau Kühnau um einen Besuch von Pfarrer Kutter. Ich hatte bei diesem Besuch das Empfinden, „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“(Matthäus 18,20). Ja, Jesus war mitten unter uns im Gespräch am Kaffeetisch. Am Nachmittag eines Wochentages im Sommer besuche ich Familie Landmann. Sie wohnt nahe der Petrikirche. Nach dem Klingeln höre ich eine Stimme „ja bitte“ in der Haussprechanlage, ich stelle mich vor und spreche mein Anliegen in die Sprechanlage hinein. Das Surren der Haustür verrät, dass ich eingelassen werde. An der Wohnungstür werde ich von Herrn Landmann schon erwartet und darf eintreten. Kurz darauf erscheint im Korridor seine Frau. Ich spreche ihr die Geburtstagsgrüße zu, überreiche ihr einen kleinen Strauß Rosen und den Geburtstagsbrief der Gemeinde. Danach frage ich an, ob ich den Psalm 23 vorlesen darf. Das wurde aber von Herrn Landmann abgelehnt, der hinter mir in dem dunklen Flur stand. Schnell habe ich mich von Frau und Herrn Landmann verabschiedet und ging enttäuscht nach Hause. An einem späten Nachmittag in der Adventszeit besuche ich Frau Becker. Sie wohnt nahe der Leipziger Straße. Mein Klingeln wird nicht gehört, leider ist niemand zu Hause. Am nächsten Tag ist Frau Becker da. Sie bittet mich, einzutreten und ins Wohnzimmer zu gehen. Ich gratuliere zum Geburtstag, wünsche ihr Gottes Segen und übergebe ihr den Geburtstagsbrief und ein Leseheft mit der Aufschrift „Glück und Segen zum Geburtstag“. Sie lädt mich zum Kaffee ein und stellt mir ein selbst gebackenes Stück Kuchen hin. Wir sprechen über die neue Orgel in der Petrikirche und dabei erwähnt sie, dass sie sonntags nur in die Schloßkirche zum Gottesdienst gehen kann. Der Weg in die Petrikirche ist ihr zu weit. Begeistert erzählt sie von den Seniorenvorlesungen an der TU, die sie mit einer Freundin besucht. Aus dem Nebenraum kommt ein feiner Duft von frisch gebackenem Gebäck, das sie mir beim Hinausgehen zeigt. Mit der Freude, die ihr im Gesicht anzusehen war, habe ich mich für die nette Unterhaltung, den Kaffee und Kuchen bedankt und verabschiedet. Am Nachmittag eines kühlen Herbsttages besuche ich Frau Ludwig im Senioren- und Pflegeheim. Bei der Stationsschwester melde ich meinen Geburtstagsbesuch bei Frau Ludwig und frage nach der Zimmernummer. Kurze Zeit später klopfe ich an die Zimmertür, eine leise Stimme „ja bitte“ bestätigt, dass ich eintretet darf. Frau Ludwig liegt im Bett. Ich gehe zu ihr, gebe ihr die Hand, erkläre, woher ich komme und gratuliere ihr zum Geburtstag. Anschließend lese ich ihr die Geburtstagsgrüße unserer Gemeinde vor. Sie bedankt sich mit den Worten: „schön, dass sie an mich denken“. Mit einem leichten Händedruck und einem freundlichen Blick verabschiede ich mich von ihr. Ihre Worte haben mich innerlich berührt und nachdenklich gemacht. Wir würden uns freuen, wenn wir neue Gemeindeglieder einladen und ermutigen könnten, hier mitzutun, um diesen sehr notwendigen Dienst auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Lothar Sprung | ||
| Aktuelles vom Kindergarten ^ | ||
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| Unser Gottesdienst ^ | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (1) ^ | ||
| „Unser Gottesdienst ist uns lieb und wert“, sagen alteingesessene
Gemeindeglieder, die
regelmäßig am sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen. „Der Gottesdienst ist
langweilig“,
sagen Konfirmanden, die per Gottesdienstbesuchskarte verpflichtet werden, am
Gottesdienst teilzunehmen. „Der Gottesdienst ist mir fremd und
unverständlich“, sagen
mir Teilnehmer eines Glaubenskurses, die neu zur Gemeinde hinzugekommen sind.
So unterschiedlich erleben und beurteilen Menschen die zentrale Feier der
christlichen
Gemeinde – je nach dem, wie alt sie sind oder wie tief sie in der Gemeinde
verwurzelt
sind oder wie häufig sie den Gottesdienst besuchen oder wie sie von ihrer
Frömmigkeit
her geprägt sind... . Dabei ist die Palette der Meinungsäußerungen zum Thema
„Gottesdienst“
bei weitem vielfältiger und differenzierter, als es die oben genannten drei
Stellungnahmen zum Ausdruck bringen. Der Gottesdienst als zentrale und regelmäßige Feier der Gemeinde hat eine lange Geschichte und ist von grundlegender Bedeutung für den Glauben und die Frömmigkeit derer, die Sonntag für Sonntag miteinander Gottesdienst feiern – und ist wahrscheinlich nur auf dem Hintergrund dieser Geschichte und dieser Bedeutungsvielfalt zu verstehen. Die folgenden, in loser Reihenfolge im Gemeindebrief erscheinenden Artikel unter der Überschrift „Unser Gottesdienst – zum besseren Verständnis des Gottesdienstes“, wollen dazu beitragen, das Geheimnis der Gottesdienstfeier von ihren einzelnen Teilen her wenigstens ein Stück weit verständlich zu machen und Liebe zum und Freude am Gottesdienst zu wecken bzw. zu vertiefen. Dabei beziehe ich mich auf eine Zusammenstellung von Bertram und Martina Viertel, die beide in der Reichenbrander Kirchgemeinde tätig sind (er als Pfarrer, sie als Kantorin) und die Artikelserie im Nachrichtenblatt ihrer Kirchgemeinde, dem „Johannesboten“, veröffentlicht haben. Gleichzeitig verweise ich auf eine Reihe im „Sonntag“, der Wochenzeitung unserer sächsischen Landeskirche, wo unter der Rubrik „Gefragt und geantwortet“ ebenfalls einzelne Teile des Gottesdienstes erläutert werden. Aber alles bleibt „graue, unverständliche Theorie“, wenn ich mich nicht hinein nehmen lasse und gemeinsam mit der Gemeinde Sonntag für Sonntag Gottesdienst feiere – gemäß dem Motto des Konfirmandenunterrichts: „Nur wenn ich hingehe, finde ich heraus, was diese Zeit mir geben kann...“! Hans-Jürgen Kutter | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (2) ^ | ||
| „Die Kirche befriedigt nicht Erwartungen, sie feiert Geheimnisse.“ (Kardinal
Martini,
Mailand) Ja, in jedem Gottesdienst feiern wir die göttliche Dreieinigkeit mit
unserem Loben,
Bitten und Hören. Im Abendmahl dürfen wir die Nähe Gottes sogar schmecken und
fühlen. „Groß ist das Geheimnis des Glaubens“, so heißt es in einer
erweiterten Abendmahlsliturgie.
Der Gottesdienst als wiederholt gefeierte Gegenwart Gottes ruht in einer
liturgischen
Form, die auf die ersten Jahrhunderte der Kirche zurückgeht. Müssten wir jeden
Sonntag
dem Gottesdienst mit unseren Worten eine Form geben, würde er schnell banal
und einseitig
werden. Die liturgischen Gesänge sind aus dem Alten und Neuen Testament und
nutzen
sich nicht ab - so wie uns auch ein gelesenes Bibelwort immer wieder ergreifen
kann.
Das Wort „Liturgie“ kommt vom griechischen leiturgia und heißt „Dienst –
dienen“. In
und während der Liturgie dienen wir Gott, stehen mit unserem Danken, Bitten,
Anbeten
vor dem Altar, vor dem Angesicht Gottes. Wilhelm Löhe, ein bayerischer Pfarrer, verglich einmal den Gottesdienst mit einem Aufstieg auf einen zweigipfligen Berg. Der erste Gipfel wird mit der Predigt erreicht. Mit dem zweiten, höheren Gipfel wird der Empfang des Heiligen Mahles bezeichnet. Das Bild macht deutlich: Im Gottesdienst gehen wir Schritte, um gemeinsam auf die Höhepunkte mit ihren Aussichten zu kommen. Dabei ist die Liturgie kein „notwendiges Übel“. Sie will bewirken, was wir dann im Abendmahl singen: „Erhebet eure Herzen. - Wir erheben sie zum Herrn.“ Wenn es in der Liturgie auch nicht vordergründig um meine Befindlichkeit geht, so ist es doch hilfreich, wenn es gelingt, eine Brücke von meinem eigenen Erleben zum gottesdienstlichen Geschehen zu schlagen. Es ist hilfreich, wenn wir unsere Bitten und Nöte im „Kyrie eleison“ (griechisch; „Herr, erbarme dich“) vor Gott bringen und unsere Freude im „Gloria“, im „Ehre sei Gott“ und „Halleluja“ ausdrücken. Auf diese Weise könnte das subjektive Erleben mit den objektiven Heilstatsachen in der Liturgie verknüpft werden. Wenn aber eine solche Verknüpfung nicht gelingen will und „wenn ich auch gleich nichts fühle von Gottes Macht“ (EG 376,3), so behält die Liturgie ihren Sinn in sich selbst. Denn mit ihr loben wir Gott, weil er Gott ist und weil es „wahrhaftig, würdig und recht“ ist, ihn zu loben, und weil wir im Hause Gottes sind, um Gottes Gegenwart zu feiern. Martina Viertel; aus dem „Johannes-Boten“ der Reichenbrander Kirchgemeinde | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (3) ^ | ||
| Das öffentliche Zusammenkommen im Gottesdienst gehört zu den wesentlichen
Kennzeichen
der Kirche. Weil der Gottesdienst einerseits zu den grundlegenden
Ausdrucksweisen
des Glaubens gehört und andererseits eine öffentliche Angelegenheit ist, ist
es wichtig zu
wissen, was wir gemeinsam feiern und was die einzelnen Teile dieser Feier
beinhalten. In der Informationsbroschüre der Evangelischen Kirche in Deutschland „Der Gottesdienst. Eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche“ (Gütersloher Verlagshaus 2009) heißt es dazu: „Gemäß dem Evangelischen Gottesdienstbuch besteht der evangelische Gottesdienst aus einer Folge von vier Schritten, in denen wir aus dem Alltag zum Beten (A), dann zum Hören (B) und Feiern (C) sowie schließlich zurück in einen gesegneten Alltag finden (D). Wird das Abendmahl (C) nicht gefeiert, sind es drei Schritte. In jedem Fall ist der Rhythmus von Eröffnung (A), Verkündigung (B), und Sendung (D) prägend. A – Eröffnung und Anrufung Zunächst geht es darum, den Alltag hinter sich zu lassen und zum Beten und Hören zu finden. Hier gibt es die größte Zahl von Varianten. Der Gottesdienst beginnt in der Regel mit Orgelklängen oder mit anderer Instrumentalmusik. Darauf folgt – wie bei jedem Fest – eine Begrüßung. Das feierliche Votum („Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“) erinnert an die Taufe. Durch den liturgischen Gruß („Der Herr sei mit euch“ oder „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus...“) wird der Versammlung die Freundlichkeit des dreieinigen Gottes mitgeteilt. Daran kann sich eine freie Begrüßung anschließen. Mit Votum, Gruß und freien Worten begrüßt insgesamt nicht die Pfarrerin oder der Pfarrer als „Gastgeber“ die Versammlung, sondern die Versammelten begrüßen sich wechselseitig „im Namen Jesu“ (vgl. Matthäus 18,20). Möglicherweise folgt ein Vorbereitungsgebet, das die menschliche Unvollkommenheit vor Gott anspricht, oder ein Sündenbekenntnis, das die menschliche Schuld vor Gott bringt. Vielleicht intoniert die Gemeinde eine gesungenen Bitte um den Heiligen Geist, ein Morgen- oder Psalmlied. Stattdessen kann auch ein Psalm gebetet werden, mit dem die Gemeinde in das Gebet Israels einstimmt: mit Klage und Lob, Bitte und Dank. Oft erschließt sich der Gemeinde dabei das Thema des Sonntags. Psalmen können auch im Wechsel zweier Gruppen, im Wechsel von Liturg/in und Gemeinde oder gemeinsam gesprochen oder gesungen werden. Ein Lobpreis des Dreieinigen („Ehr sei dem Vater und dem Sohn...“), der seit dem frühen Mittelalter das klösterliche Psalmgebet geprägt hat, schließt den Psalm ab. Damit erweist die Gemeinde Gott die Ehre und bekennt die Freude an seiner Gegenwart. In Anlehnung an die Form der Messe gehen dem Tages- oder Kollektengebet Kyrie und Gloria voraus. Beide sind alte Stücke des Gottesdienstes, die (fast) jeden Sonntag wiederkehren. Im Kyrie strecken wir uns aus nach dem Erbarmen Gottes, der als Herr (Kyrios – die griechische Übersetzung des hebräischen Gottesnamens JHWH) angerufen und ausgerufen wird, und bringen zum Ausdruck, dass wir mit leeren Händen vor Gott treten. Mit dem großen Gloria (z. B. „Allein Gott in der Höh sei Ehr“, EG 179,1) stimmt die Gemeinde ein in den Jubel der himmlischen Chöre vor Bethlehem (vgl. Lukas 2,14). Kyrie und Gloria zusammen bringen menschliche Not und Angst, aber auch christliche Hoffnung und Freude im gesungenen Gebet vor Gott. Das Tagesgebet ist dann der Höhe- und Schlusspunkt der Eröffnung: Wir können mit Gott selbst sprechen wie das Kind mit dem Vater (vgl. Markus 14,36; Römer 8,15). Insgesamt folgt Teil A einer alten westlichen Tradition, die uns mit allen katholischen Christen verbindet.“ Hans-Jürgen Kutter | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (4) ^ | ||
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Das öffentliche Zusammenkommen im Gottesdienst gehört zu den wesentlichen
Kennzeichen der Kirche. Weil der Gottesdienst einerseits zu den grundlegenden
Ausdrucksweisen
des Glaubens gehört und andererseits eine öffentliche Angelegenheit ist, ist
es wichtig zu
wissen, was wir gemeinsam feiern und was die einzelnen Teile dieser Feier
beinhalten. „Gemäß dem Evangelischen Gottesdienstbuch besteht der evangelische Gottesdienst aus einer Folge von vier Schritten, in denen wir aus dem Alltag zum Beten (A), dann zum Hören (B) und Feiern (C) sowie schließlich zurück in einen gesegneten Alltag finden (D). Wird das Abendmahl (C) nicht gefeiert, sind es drei Schritte. In jedem Fall ist der Rhythmus von Eröffnung (A), Verkündigung (B), und Sendung (D) prägend. B – Verkündigung und Bekenntnis Der zweite Teil des Gottesdienstes lässt sich als Wechsel von Anrede und Antwort, von Gottes Wort und Lied beschreiben. Im Predigtgottesdienst geschieht dies elementar mit Lesung, Lied und Predigt, der das Glaubensbekenntnis folgt. In der Messform werden drei biblische Lesungen vorgetragen, von denen eine der Predigttext ist: eine alttestamentliche, eine aus den neutestamentlichen Briefen (Epistel) und eine aus den Evangelien. Auf die Lesung aus dem Alten Testament sollte um der Einheit der biblischen Botschaft willen nicht verzichtet werden. Es können kleine Hinführungen vorangestellt werden oder beim Vortrag der Lesungen unterschiedliche Stimmen zum Einsatz kommen. Dadurch wirkt das Wort der biblischen Zeugen lebendig und aktuell. Zwischendurch erklingen Chorgesänge oder Gemeindelieder. Unmittelbar nach der Epistel wird das Halleluja gesungen, außer in der Passions- und Adventszeit. Der Ruf stammt aus dem Hebräischen und bedeutet: `Singt Jahwe (= singt Gott)´. Der Vortrag des Evangeliums ist von alters her ein Höhepunkt im christlichen Gottesdienst, bei dem sich die Gemeinde erhebt und den in seinem Evangelium zu ihr kommenden Christus begrüßt (´Ehre sei dir Herr!´) und ihn preist (`Lob sei dir, Christus!`). Darauf folgt nach einem weiteren Lied die Predigt, die einen inhaltlichen Höhepunkt des evangelischen Gottesdienstes darstellt. Die Heilige Schrift wird durch eine von der Kirche berufene Person in lebendiger Weise für die Gegenwart vergewissernd und tröstend, orientierend und ermutigend ausgelegt. Die evangelische Kirche folgt dabei im jährlichen Wechsel sechs Predigtreihen (so genannte Perikopenreihen), die thematisch durch das Evangelium (Reihe 1) geprägt sind. In vielen Gemeinden folgt nun – oder wie früher üblich nach dem Evangelium – das Glaubensbekenntnis (Credo), meist das Apostolikum, das traditionelle Taufbekenntnis der Kirche. Das Glaubensbekenntnis kann auch als Glaubenslied (EG 183; 184) gesungen oder durch einen zeitgenössischen Bekenntnistext ergänzt oder ersetzt werden. Das seltenere Nicaenum wird besonders bei festlichen Anlässen gesprochen und verbindet uns ökumenisch mit dem Glaubensbekenntnis der katholischen Messe und der orthodoxen `Göttlichen Liturgie`.“ Die Reihe „Unser Gottesdienst – zum besseren Verständnis des Gottesdienstes“ wird fortgesetzt mit Erläuterungen zum Teil C, dem Abendmahl. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (5) ^ | ||
| Das öffentliche Zusammenkommen im Gottesdienst gehört zu den wesentlichen
Kennzeichen
der Kirche. Weil der Gottesdienst einerseits zu den grundlegenden
Ausdrucksweisen
des Glaubens gehört und andererseits eine öffentliche Angelegenheit ist, ist
es wichtig zu
wissen, was wir gemeinsam feiern und was die einzelnen Teile dieser Feier
beinhalten. C – Abendmahl Es gibt kaum ein anderes Gebiet christlichen Lebens und christlicher Frömmigkeit, auf dem so viel gestritten und gelitten, so viel gelehrt und gespalten, so viel geglaubt und verzweifelt wurde, als Verständnis und Praxis des Abendmahls. Wenn man die Taufe als Eintrittstür in die christliche Gemeinschaft bezeichnet, dann ist das Abendmahl der Heimathafen jeden Glaubens. Beim Abendmahl erfährt und feiert der Glaubende in einer gottesdienstlichen Gemeinschaft die Nähe zu Christus. Hier ist die Mitte des Erlösungsglaubens gleichsam mit Händen zu greifen, und deswegen wurde sie immer wieder auch mit Ellbogen verteidigt. Denn so ist es ja immer: Je inniger es zugeht, desto heftiger können die Verletzungen sein; je größer die Liebe, desto tiefer die Risse; das ist bei zwischen-menschlichen Beziehungen so und im Glauben erst recht. Deswegen gab es um die Frage nach dem rechten Verständnis und der angemessenen Praxis des Abendmahls seit den Anfängen der Christenheit Dissens und Streit, aber auch Annäherung und Klärung. Genau über dieser Frage zerbrach auch die grundlegende Einheit des abendländischen Christentums – und die grundlegende Einheit der reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts konnte im Blick auf das Abendmahl ebenfalls nicht bewahrt werden. Wen wundert es da, wenn wir bis heute sowohl unter den christlichen Konfessionen als auch bis hinein in unsere Kirchgemeinden um einen Konsens in Fragen des Abendmahlsverständnisses und der Abendmahlspraxis ringen. Im evangelischen Gottesdienst wird in der Regel eine feierliche eucharistische Liturgie entfaltet, die nach einem wechselseitigen Gruß zunächst vom Lobpreis Gottes geprägt ist und in das hymnische „Heilig, heilig“ (Sanctus) der Gemeinde mündet. Die irdische Gemeinde verbindet ihren Gesang mit dem Lobpreis der Engel und Erzengel, ähnlich wie es in der Tempelvision des Jesaja (vgl. Jesaja 6,3) beschrieben ist. Dem Sanctus schließt sich meist ein feierliches Abendmahlsgebet an, das Gott, den Schöpfer, preist, des Erlösungswerkes Christi gedenkt und den Heiligen Geist um seine Gegenwart unter Brot und Wein bittet. Es folgt die Zusage der Einsetzungsworte Jesu nach den Berichten über das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern, die die Stiftung und Verheißung Christi der Gemeinde vergegenwärtigt. Sie gehören wie das Vaterunser und der Segen zu den unverrückbaren Kernstücken und wird zur Gemeinde hin gesprochen. Ihr kann das Christuslob folgen: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“ (vgl. 1. Korinther 11,26). Hier ist die österliche Gewissheit der antwortenden Gemeinde zu spüren. Dem Vaterunser als „Tischgebet“ schließt sich das „Christe, du Lamm Gottes“ an, das Worte Johannes des Täufers aus Johannes 1,29 aufnimmt und um Erbarmen und Frieden bittet, ehe dann nach einem Friedensgruß die Einladung an die Gemeinde ausgesprochen wird, zum Tisch des Herrn zu kommen. Die Gemeinschaft untereinander wird zweifellos im Vollkreis am schönsten abgebildet. In vielen Gemeinden wird inzwischen durch das Angebot, neben Wein ausnahmsweise auch Traubensaft zu reichen, auf Kinder und Suchtkranke Rücksicht genommen. Während der Austeilung erklingt Musik, die Gemeinde kann auch lobend und verkündigend selbst singen. Nach der Austeilung des Abendmahls dankt die Gemeinde Gott mit einem Lobpreis in Form eines Psalmgebets (z. B. Psalm 103,1-3 oder Psalm 136) oder eines Liedes für die Gabe der Sündenvergebung und das Geschenk der Gemeinschaft mit Christus und untereinander. Die Reihe „Unser Gottesdienst – zum besseren Verständnis des Gottesdienstes“ wird fortgesetzt mit Erläuterungen zum Teil D, Sendung und Segen. Hans-Jürgen Kutter | ||
| Zum besseren Verständnis des Gottesdienstes (6) ^ | ||
| Das öffentliche Zusammenkommen im Gottesdienst gehört zu den wesentlichen
Kennzeichen der Kirche. Weil der Gottesdienst einerseits zu den grundlegenden
Ausdrucksweisen des Glaubens gehört und andererseits eine öffentliche
Angelegenheit ist,
ist es wichtig zu wissen, was wir gemeinsam feiern und was die einzelnen Teile
dieser
Feier beinhalten. D – Sendung und Segen Wird im Gottesdienst kein Abendmahl gefeiert, eröffnen die Fürbitten den Schlussteil des Gottesdienstes, Sendung und Segen. Sie markieren somit den Übergang zum Alltag der Welt. Wird Abendmahl gefeiert, dann stehen sie zwischen Wort- und Mahlteil, verbinden beide Teile miteinander und deuten auf den Weltbezug von Predigt und Abendmahl hin. Im Fürbittengebet wendet sich die Gemeinde der Welt zu. Sie bittet sowohl für Notleidende als auch um Gottes Hilfe und Leitung für diejenigen, die in Politik, Gesellschaft und Kirche Verantwortung tragen. Wer „mit Herz und Mund“ (EG 324,1) bei Gott ist, wird auch mit Herzen, Händen und Füßen bei den Menschen sein. Der Gottesdienst schließt mit Sendung und Segen. Die Tür zum Alltag öffnet sich. Das Sendungswort ermutigt und bestärkt die Gemeinde in ihrem diakonischen und missionarischen Auftrag. Diesem Auftrag entspricht sie auch durch die Sammlung einer Kollekte, mit der sie ihre Verbundenheit mit der weltweiten Christenheit zum Ausdruck bringt (vgl. 2. Korinther 8 und 9). Beim gesungenen oder gesprochenen Segen (meist der aaronitische Segen aus 4. Mose 6,24-26) ist sie dagegen ganz Empfangende. Gottes Beistand in der un-mittelbar bevorstehenden Zukunft wird hier verheißen, sein Angesicht soll ihr leuchten und Frieden bringen. Die ausgebreiteten Hände des Liturgen bzw. der Liturgin und das Kreuzeszeichen („signum crucis“, daher auch „segnen“) bringen die Zuwendung Gottes sinnlich zum Ausdruck. Die Gemeinde bekräftigt diese Zusage mit einem gesprochenen oder gesungenen Amen. Festliche oder meditative (Orgel-)Musik beschließt den Gottesdienst. Wo immer Christen sind, werden öffentlich Gottesdienste gefeiert. Sie sind die Mitte des Gemeindelebens und sollen regelmäßig gefeiert werden. Sie sind ein Fest, weil wir erwarten dürfen, hier Gott zu begegnen und die Nähe Gottes und die Gemeinschaft miteinander feiernd zu erleben. Wo Kirchen stehen, sollen sie nicht tot und still sein, sondern gefüllt werden mit dem Wort Gottes und den Gebeten der Glaubenden. Denn „Kirche“ ist die Versammlung der Glaubenden. Menschen folgen der Einladung Gottes, um das Wort der Heiligen Schrift zu hören und weiterzusagen, um die Sakramente zu spenden und zu empfangen. Sie beten miteinander, singen und musizieren, loben, klagen und bekennen. Kirche und Gottesdienst sind der Ort, zu dem wir alles tragen dürfen, was uns bewegt, an dem wir angenommen werden mit allem, was wir mitbringen, an dem wir Belastendes ablegen und Stärkendes aufnehmen können. Im Gottesdienst wenden wir uns zu Gott hin, weil wir darauf vertrauen, dass er sich zu den Menschen hingewandt hat und dass er es weiterhin tun wird, so wie es Jesus verheißen hat: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Hans-Jürgen Kutter | ||
| Freundeskreis Rumänienhilfe ^ | ||
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Aus einer Initiative ehemaliger JG-Mitglieder der St. Petri-Lukas-Gemeinde
ging der heutige Freundeskreis Rumänienhilfe e.V. Chemnitz hervor, welcher
1993 gegründet wurde. Bereits einige Jahre vor der Vereinsgründung begann
deren ehrenamtliches Engagement für eines der ärmsten Länder Europas. Seitdem
wurden verschiedenste Hilfsprojekte in Mittelrumänien realisiert, sei es die
Sanierung eines Kindergartens, das Mitwirken am Umbau eines alten Pfarrhauses
zu einer Wohn- und Fördereinrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche
oder auch die Unterstützung einer Schule mit Unterrichtsmaterialien sowie bei
Sanierungsarbeiten (weitere Informationen unter
www.rumaenienhilfe-chemnitz.de), um nur einige zu nennen. Darüber hinaus
erhalten zweimal im Jahr knapp 100 bedürftige rumänische Familien
Lebensmittel, die von deutschen „Paten“ finanziert werden. Auch werden
verschiedenste Hilfsgüter regelmäßig nach Rumänien transportiert. Wenngleich es diese alte JG natürlich nicht mehr gibt, so finden sich in der St. Petri-Schlosskirchgemeinde einige der Mitglieder, die sich hinter dem Freundeskreis Rumänienhilfe verbürgen und sich über einen Austausch, Fragen und Anregungen freuen, so z.B. Herr Ficker, die Familien Daume und Kühne sowie Herr Schmidt und Frau Gottlebe-Schmidt. Und vielleicht haben ja auch Sie noch ein altes Fahrrad übrig oder Interesse an der Unterstützung der „Lebensmittelpaketaktion“. Wir würden uns darüber freuen. Ihr Freundeskreis Rumänienhilfe | ||
| Gastfreundschaftsprogramm ^ | ||
| Die Welt trifft sich in Chemnitz. Etwa 1000 Studierende aus anderen Ländern
sind an der TU-Chemnitz eingeschrieben. Was und wie erleben sie
Gastfreundschaft, lernen den Alltag und Alltagsleben hier kennen? Als
Studentenpfarrer, der selbst im Ausland studiert hat, liegen mir die
internationalen Studis am Herzen. Das Gastfreundschaftsprogramm, das
Studierende entwickelt haben, möchte Kontakte und Begegnung befördern. Darum
meine Bitte: Laden Sie einen ausländischen Studierenden nach Hause ein. Jeder
Mensch hat Hunger und Durst - gemeinsam essen und dabei sich unterhalten und
so zum Wohlfühlen in Chemnitz als auch zum gegenseitigen kulturellen Verstehen
beitragen - genau darum geht es. Und das ist gut christlich. Teilen Sie ihre
Mitmachbereitschaft bitte mit an:
Welcome in Chemnitz, Vettersstr. 70/136 in 09126 Chemnitz welcome@welcome-in-chemnitz.de oder an: Pfr. Christoph Weber, Tel.: 6660893; cest.weber@t-online.de In unseren Kirchen liegen Handzettel aus bzw. Informationen gibt es im Internet unter www.welcome-in-chemnitz.de Danke für Ihr Mittun. Und ich bin sicher, sie machen viele und zumeist sehr schöne Erfahrungen. Christoph Weber | ||
| Kindergottesdienst ^ | ||
| Hallo, liebe Muttis, Vatis, Onkel, Tanten, Omas, Opas, Schwestern, Brüder!
Wir suchen noch Menschen mit einem großen HERZEN die gerne die Kindergottesdienstarbeit unterstützen. Hätten Sie vielleicht Lust mitzumachen? Bei Rückmeldungen und Fragen wenden Sie sich bitte an Grit Jarausch, Tel. 0371 3302934 oder einen der anderen Kindergottesdienstmitarbeiter, den Sie kennen. Ihr Kindergottesdienst-Mitarbeiterteam
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| Hauskreis ^ | ||
| Wer hat Lust, in Gesprächen und durch das Wort Gottes neue Erfahrungen im
Glauben zu machen und eine fröhliche Gemeinschaft zu haben? Unser Hauskreis
hat sich verkleinert und wir wünschen uns, dass unsere Gruppe wieder etwas
größer wird. Dabei freuen uns über jeden, der dabei sein möchte!
Unser Hauskreis trifft sich jeden 2. Montag im Monat bei Familie Zschocke, Dorotheenstr. 62. Wir lesen die Bibel, sprechen darüber und beten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Familie Zschocke,Tel.3311150 oder Frau Vogel, Tel. 3695514 | ||
| Lukas-Saal ^ | ||
| Sie planen eine Familienfeier und suchen einen geeigneten Raum? Gern können
Sie unseren Lukassaal, Josephinenplatz 8 dazu nutzen und mieten. Er ist
geeignet für Feiern bis max. 30 Personen. Eine Küche und Geschirr sind
vorhanden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte ans Pfarramt. | ||
| Vermietungen ^ | ||
Vielleicht sind Sie gerade auf der Suche nach einem neuen Heim, dann könnten
die freien Wohnungen in unseren Gemeindehäusern für Sie interessant sein.
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| Leitbild unserer Gemeinde ^ | ||
| Unsere Gemeinde engagiert sich für Gottes Sache, das heißt:
für den Menschen für unsere Stadt für die Kultur Einsatz für den Menschen heißt Liebe. Indem wir für die Menschen engagiert sind, dienen wir Gott. Unser Wirken für Mensch, Stadt und Kultur geschieht als "Gottesdienst"; von hier kommt die Motivation. Auch die Lage unserer Kirchen legt ein Engagement für die ganze Stadt nahe, insbesondere in Sachen Kirchenmusik. 1.Unser Selbstverständnis Als Gemeinde Jesu Christi, die durch Wort und Sakrament gestiftet wird, wollen wir aus dem einen Geist Jesu Christi leben, unsere vielfältigen Begabungen für das Miteinander einsetzen und so die Liebe Gottes sichtbar und erfahrbar machen. Dieses Miteinander soll eine Einladung zum Mittun sein. 2. Unser Ziel Wir wollen in unseren Gemeindeversammlungen das Verständnis unseres Glaubens vertiefen, darin sprachfähiger werden und unsere Gemeinschaft stärken. Wir wollen als einladende Kirchgemeinde auf die Menschen zugehen und dabei ihre Lebenssituation beachten. Wir wollen mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien kirchenferne bzw. kirchenfremde Menschen für christlichen Glauben interessieren. Wir wollen unsere Kirchen offen halten für Menschen, die Begleitung in verschiedenen Lebenslagen, Besinnung und Begegnung suchen. Wir wollen die sozialen Probleme in unserer Stadt sensibel wahrnehmen und uns für eine gerechte, friedfertige und "gesunde" Welt einsetzten. 3. Unsere Kirchen Wir wollen das gottesdienstliche Leben in unseren Kirchen vielfältig gestalten, sowohl als Gemeindegottesdienst als auch als Zeugnis und Einladung für die Stadt. Unsere Kirchen sollen Stätten der Musik und Kultur prägende Orte sein. Biblischer Leittext der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde 1. Korinther 12: Viele Gaben - ein Geist, viele Glieder - ein Leib 4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. 5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. 6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. 12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied. | ||
| OFFENE KIRCHEN ^ | ||
| Zur Zeit nicht möglich. Anfragen zu Kirchenführungen richten Sie bitte an das Pfarramt. | ||
| DER KIRCHENVORSTAND INFORMIERT ^ | ||
| hier |
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Wer mit einem Fahrdienst von zu Hause zum Gottesdienst oder zu Gemeindeveranstaltungen abgeholt werden möchte, kann sich im Pfarramt Tel. 0371/36955-0 möglichst bis 3 Tage vorher melden. |
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Die Telefonseelsorge ist ein Dienst für alle Menschen, der von den christlichen Kirchen verantwortet wird. Menschen in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen haben durch die Telefonseelsorge relativ einfach eine Möglichkeit, jederzeit ein offenes Ohr für ihre Probleme und Sorgen zu finden. |
Letzte Änderung: März 2012
